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 Kolpingfamilie Wattenscheid-Eppendorf
Seit zweiundzwanzig Jahren unterstützt unsere Kolpingsfamilie landwirtschaftliche Kleinprojekte und die Ausbildung junger Menschen im Hinterland von Batalha im Bundesland Piuai. Die dortigen 30 Kolpingsfamilien, mit denen der Essener Diözesanverband seit 1975 in enger partnerschaftlicher Verbindung steht, sind auf diese Hilfe dringend angewiesen. Die Region wird immer wieder von Dürreperioden heimgesucht und die kargen Ernten gefährden die Existenzgrundlage der dort lebenden Menschen.   In den vergangenen Jahren förderten wir auch Projekte in Osteuropa, Afrika und Indien.  Auch vor Ort förderten wir Suppenküchen, Hospizarbeit, Kindergarten und Diakonie.  Durch den Verkauf selbstgebackener Plätzchen auf dem Thorpe-Weihnachtsmarkt, Grünkohlessen in unserer Kolpingsfamilie und Benefizveranstaltungen erwirtschaften wir das Geld für unsere Aktionen.  Insgesamt . € 27.126, -  konnte die Eppendorfer Kolpingsfamilie durch viele Aktionen und Einzelspenden für die Hilfe in dieser Region aufbringen.  1992 wurde an unserem erste Projekt deutlich, wie sehr die Menschen dort auf unsere Hilfe angewiesen sind Im Dorf Itapiuma, konnten wir landlose Bauern mit DM 2.750,- unterstützen. Die Hilfe war nicht nur von lebenswichtiger Bedeutung vor allem für die Kinder, die ohne Nahrung und Medikamente besonders litten. Sie hat die Menschen dort auch die Solidarität der Eppendorfer Kolpingsfamilie spüren lassen und sie in der Resistenz gegenüber den Großgrundbesitzern gestärkt.  So erhielten wir die Nachricht, dass in einem mit Hilfe des Kolpingwerkes geführten Rechtsstreites zu Gunsten der Kleinbauern entschieden wurde. Sie dürfen nun im Lande bleiben und haben dort ihre wirtschaftliche Existenz gesichert.  1993 erhielten wir aus Grosso, einem Dorf in Piaui, Nachricht über den erfolgreichen Abschluss eines weiteren Projektes. In Grosso gibt es keinerlei Infrastruktur: weder eine Schule noch ein Krankenhaus oder gar eine Gesundheitsstation, weder eine asphaltierte Straßen noch Läden oder gar eine Apotheke. Niemand in Grosso verfügt über ein Fahrzeug. Nur einige wenige besitzen ein Fahrrad, mit dem man die 45 km entfernte Kleinstatt Batalha erreicht.  Die Menschen leben von der Landwirtschaft. In mühseliger Arbeit und unter extremen Bedingungen bewirtschaften sie die Felder. Die Ernten decken mehr oder weniger den Nahrungsbedarf (Reis, Mais, Bohnen, Mondiok). Für die Vermarktung reichen diese Erträge bisher jedoch nicht. Mit einer Investitionshilfe von DM 2.500,- die die Eppendorfer den Kleinbauern in Grosso zur Verfügung stellten wurden Saatgut, Dünger sowie landwirtschaftliche Geräte angeschafft. Dies hat den Bauern in Grosso einen guten Start bei der Aussaat 1993 ermöglicht. Die Ernteerträge fielen weitaus günstiger aus als in den Jahren zuvor und es ist sogar gelungen einen kleinen Teil der Ernte in Batalha zu verkaufen. Die Bauern wollen sich nun zu einer Art Genossenschaft zusammenschließen um weitere Vorteile bei der Vermarktung zu erzielen.  So ist es mit einem relativ geringen Aufwand in Grosso gelungen, die Existenzgrundlage von 40 Familien zu sichern. Mit dieser Investitionshilfe der Eppendorfer KF haben die Menschen nicht nur eine wirtschaftliche Verbesserung ihrer Situation erreicht, sondern sind auch ermutigt worden sich zu organisieren und gemeinsam für eine bessere Zukunft zu kämpfen.  Wichtig aber ist auch die Förderung der Gewerkschaftsarbeit im ländlichen Raum. Die örtlichen Kolpingsfamilien organisieren dazu Bildungsveranstaltun- gen, um dadurch mehr politisches Gewicht zu erhalten; eine wichtige Voraussetzung, um die staatlichen Behörden auf die Probleme und Nöte der Menschen aufmerksam zu machen und ihre soziale Verantwortung einzufordern.  1994 unterstützen wir Kleinbauern bei der Anlage einer Melonenpflanzung. Mit DM 2.500,- konnten wir diese Maßnahme, die zu wesentlich besseren Erträgen beitrug, fördern.  1995 wurden wir neben der Förderung landwirtschaftlicher Projekte auch im handwerklichen Bereich tätig. Mit DM 5.000,- unterstützten wir die Errichtung einer Schlosserei. Diese Schlosserei wurde von der örtlichen Kolpingsfamilie Luzilianda eingerichtet und wird von fünf Mitgliedern dieser Kolpingsfamilie verantwortlich betrieben.  Mit der Einrichtung dieser Schlosserei soll vor allem Jugendlichen die Möglichkeit gegeben werden durch berufliche Qualifikation einen Arbeitsplatz in ihrer näheren Umgebung zu finden und so eine weitere Landflucht zu stoppen. Darüber hinaus will die Kolpingsfamilie signalisieren, dass sie als katholischer Sozialverband gerade Jugendlichen eine Alternative bieten will.  1996 leisteten wir einen Beitrag zur Verbesserung der sozialen Betreuung der ländlichen Bevölkerung in Barras. Wir ermöglichten der örtlichen Kolpingsfamilie mit DM 3.250,- den Ankauf eines Hauses zur Einrichtung eines Sozialzentrums.  1997 haben wir wieder ein Projekt abgeschlossen. Dank vieler Aktivitäten konnten wir ein Projekt der Kolpingsfamilie Nazaré mit DM 3.500,- unterstützen. Mit unserer Hilfe hat die Kolpingsfamilie jetzt einen Gemeinschaftsgarten mit Bewässerungsanlage errichtet.  1998, im siebten Jahr unserer Aktion, unterstützten wir die Kolpingsfamilie Cepisa in der Gemeinde Joao de Varjota, mit DM 3.000,-  bei einem Projekt zum Anbau von Caju und Bohnen. Diese Grundnahrungsmittel sollen nicht nur für den Eigenbedarf produziert, sondern auch vermarktet werden.    1999 haben wir mit unserem diesjährigen Projekt DM 25.500,- als Gesamtförderbetrag erreicht.   Um gerade für fünf Frauen Ausbildungs- und Arbeitsplätze zu schaffen, sollen in Oeiras/Florino und Nossa Senhora dos Remdios weitere Arbeitsplätze für Näherinnen eingerichtet werden. Zur Zeit haben bereits 18 Frauen einen Arbeitsplatz gefunden. Das Projekt trägt sich selbst. Nun sollen weitere Arbeitsplätze und mehrere Ausbildungsplätze geschaffen werden.  Zu dem erforderlichen Betrag von DM 5.900,- für die Beschaffung von Overlockmaschinen leisten wir einen Förderbeitrag von DM 3.000.- .  Am Kolpinggedenktag wurde uns für unseren engagierten und ausdauernden Einsatz bei der Entwicklungshilfearbeit des Kolpingwerkes in Brasilien vom Diözesanverband gedankt. Gerhard Wittstein, Diözesanverantwortlicher für Entwicklungshilfearbeit, bedankte sich im Namen des Diözesanverbandes und überreichte uns ein Dankschreiben. 2000 unterstützte unsere Kolpingsfamilie im Rahmen unserer o.g. Aktion den Zentralverband des Rumänischen Kolpingwerkes mit DM 2.500. - und erreichten somit einen Gesamtförderbetrag von DM 28.000, - oder  € 14.316;-  2001 ermöglichten wir einer landwirtschaftlichen Kooperative mit einem Förderbetrag von €  700,- den Erwerb eines Ochsengespanns.  2002 können wir auf 10 Jahre Aktion "Solidarität - Konkret" zurückblicken. Wir führten auf Pfarrebene ein großes Familienfest durch, das einen Reinerlös von € 1.500,- für unsere Aktion erbrachte. Dieser Betrag wurde durch einen Zuschuss aus unserer Aktionskasse auf € 2.000,- aufgestockt. Diesen Betrag haben wir für unser diesjähriges Projekt, wie unten beschrieben, überwiesen.  Mit dem Erlös unseres Familienfestes unterstützen wir mit € 2.000,- folgendes Projekt:  Ziegelsteine für bessere Lebensbedingungen  - statt Lehmhütten Häuser aus Stein -       Viele Millionen Menschen in Nordost-Brasilien leben unter äußerst ärmlichen Verhältnissen. Oft wohnen die Familien in kleinen Lehmhütten mit einem Dach aus Palmwedeln, einem Fußboden aus festgetretener Erde, ohne sanitäre Einrichtung. Diese Menschenunwürdigen Behausungen halten den starken Regenfällen oft nicht stand, stürzen ein und müssen immer wieder neu errichtet werden. Außerdem sind die aus Ästen und Lehm bestehenden Wände eine Brutstätte für Ungeziefer. Besonders gefürchtet ist ein Käfer, der sich oft in den Lehmwänden aufhält und die langfristig tödliche Krankheit Chagas überträgt. Weit über 10 Millionen Brasilianer, vor allem in Nordost-Brasilien tragen diese Krankheit in sich.  Die Kolpingsfamilie Olori in Piaui möchte ein Projekt starten, um gleich zwei Ziele zu verfolgen. Mit der Produktion von preiswerten Ziegelsteinen soll der Bau von kleinen stabilen Häusern gefördert werden um so die Wohnverhältnisse der Menschen entscheidend zu verbessern. Andererseits soll das Projekt rund 10 Familien Arbeit und Einkommen verschaffen.  Eine einfache Werkstatt haben die Mitglieder der Kolpingsfamilie Olori bereits in Eigenleistung errichtet. Aber für die Anschaffung von zwei Pressen und zwei Betoniergeräten sowie für den Ankauf von Werkzeugen und Rohmaterialien fehlt das Geld. Hier ist die Kolpingsfamilie auf Hilfe angewiesen.  2003 Unsere Aktion "Solidarität - konkret" läuft auch in diesem Jahr weiter. Durch viele Aktionen z.B. Grünkohlessen und Plätzchenverkauf auf dem Thorpemarkt, können wir auch in diesem Jahr ein Projekt im Rahmen der Partnerschaft des Kolpingwerkes mit dem Nordosten Brasiliens mit 700, - € fördern. Mit unserem Geld unterstützen wir die Kolpingsfamilie Azeito beim Aufbau einer Ziegenzucht.  2004 unterstützten wir den Aufbau einer Fischzucht der Kolpingsfamilie Basta de Amorim mit € 1000,-  Die  Solidarität mit den Kolpingschwestern und Brüdern in Südostasien, die von dem schrecklichen Seebeben betroffen sind, brachten wir mit einer Spende von € 300, - zum Ausdruck.   2005 unterstützten wir die Kolpingsfamilie Madeiro beim Aufbau einer Fischzucht mit € 500, -    2006 förderten wir den Bau von Brunnen und Zisternen im Nordosten Brasiliens mit € 600, -           2007 förderten wir die Berufsvorbereitung von fünf Jugendlichen (siehe Perspektiven für Jugendliche in Brasilien) mit einem Förderbetrag von € 1000, -         Rechts im Bild einer der Jugendlichen bei der Ausbildung.   2008 förderten wir Kolping-Berufsvorbereitungskurse für drei Jugendliche mit einem Gesamtförderbetrag von € 1.000, - und erreichten damit für unsere Aktion "Solidarität - konkret" einen Gesamtförderbetrag von € 22.116, - Im Nordosten Brasiliens erhalten junge Menschen eine echte berufliche Perspektive-. Insgesamt 1.200 Jugendliche sollen bis 2010 in sechs verschiedenen Bundesstaaten im Nordosten des Landes in den Arbeitsmarkt integriert werden.  Dazu machen sie in den Bundesstaaten Bahia, Maranhäo und Piaui zunächst ein Praktikum in ausgesuchten Betrieben. Dort werden die Jugendlichen erste Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln. Sie erhalten einen Einblick in den täglichen Tagesablauf eines Arbeitnehmers und erlernen nicht nur einige Fertigkeiten der entsprechenden Branche, sondern auch den Umgang mit Kollegen. Danach besuchen sie spezielle Abendkurse, in denen sie  Lesen, Schreiben, Rechnen sowie ihre Allgemeinbildung trainieren.  In einem dritten Schritt erlernen die jungen Frauen und Männer in speziellen Schulungen kaufmännische Grundlagen, Buchhaltung und EDV. Parallel werden verschiedene Unternehmen besucht, um neben der Theorieausbildung die Arbeitswelt praxisnah kennen zulernen und in verschiedenen Berufen einen Einblick zu erhalten.  Haben die Jugendlichen diesen Ausbildungsprozess, der von professionellen Sozialarbeitern begleitet wird, abgeschlossen, erhalten sie die Chance auf eine feste Anstellung. Oder sie werden dabei unterstützt, sich als Teilhaber eines Kleinstunternehmens selbständig zu machen. Egal, wohin ihr Weg geht: Sie erhalten Hilfestellung von Kolping.  Für die Umsetzung dieses Vorhabens, das zu großen Teilen mit EU-Mitteln finanziert wird, muss ein Eigenbetrag von insgesamt 100.000 Euro aufgebracht werden.  Kosten:  Kosten pro Jugendlicher/Kurs ca. 200 Euro   Wenn Zukunftsträume wahr werden:  Perspektiven für Jugendliche in Brasilien  Mehr als 77 Prozent der Kinder und Jugendlichen im Nordosten Brasiliens leben in Familien, die im Monat maximal einen halben Mindestlohn zur Verfügung haben — umgerechnet 74 Euro. Die meisten dieser jungen Menschen verfügen nur über eine minimale Schulausbildung, rund 1,6 Millionen können weder lesen noch schreiben. Sie gehören zu den sogenannten „excluidos", sie sind ausgeschlossen vom Leben, ohne Perspektive, gefangen im Teufelskreis von Armut und Hoffnungslosigkeit. Mit integraler Bildung und Kursen zur Berufsvorbereitung will das Kolpingvverk Brasilien diesen Teufelskreis unterbrechen.  Veronildo und Severino aus Murici in Pernambuco, Nordost-Brasilien, sind zwei von 498 Jugendlichen, die im vergangenen Jahr die Chance bekamen, aus diesem Teufelskreis auszubrechen. Ihr Leben hat sich durch das Kolping-Projekt grundlegend verändert. Heute verdienen die beiden ihr eigenes Geld, schauen mit viel Hoffnung in die Zukunft und sind stolz darauf, ihre Familien unterstützen j können.  Vor gut einem Jahr hätten sie das nicht zu hoffen gewagt. So wie viele Jugendliche in Murici sind sie in extrem ärmlichen Verhältnissen groß geworden. Hunger und ständiger Mangel haben ihr Leben geprägt. So geht es den meisten der 18 Millionen Menschen in Nordost-Brasilien. Schon früh mussten Veronildo und Severino die Schule abbrechen, um auf dem Feld mitzuarbeiten, damit ihre Familien überleben konnten.  Viele Jugendliche in Brasilien leben unter solchen Bedingungen, ohne Chance auf Zukunft. Viele haben zudem familiäre Schwierigkeiten, haben Gewalt erfahren und vor allem ein ausgesprochen schwaches Selbstwertgefühl. Mit der Erfahrung permanenten Mangels geraten die jungen Leute oft auch ins kriminelle Millieu und der ständige Hunger und die Hoffnungslosigkeit werden mit Drogen, z. B. mit Klebstoff oder Benzin, das geschnüffelt wird, betäubt.  Für Veronildo war das Projekt „eine große Tür, die sich in meinem Leben für mich geöffnet hat", sagt er. „Ein Traum hat sich für mich erfüllt. Heute fühle ich mich als Mensch, als jemand, der etwas wert ist, der geachtet wird. Mein Leben hat eine Perspektive."  Das Projekt 2009 unserer Aktion "Solidarität - konkret": Wir finanzierten mit 440, - € die Ausbildung von zwei Jugendlichen  Berufsvorbereitung bei Kolping gibt Jugendlichen im Nordosten Brasiliens eine Zukunftsperspektive Perspektive: Insgesamt 1.200 Jugendliche sollen bis 2010 in sechs verschiedenen Bundesstaaten im Nordosten des Landes in den Arbeitsmarkt integriert werden.  Dazu machen sie in den Bundesstaaten Bahia, Maranhäo und Piaui zunächst ein Praktikum in ausgesuchten Betrieben. Dort werden die Jugendlichen erste Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln. Sie erhalten einen Einblick in den täglichen Tagesablauf eines Arbeitnehmers und erlernen nicht nur einige Fertigkeiten der entsprechenden Branche, sondern auch den Umgang mit Kollegen. Danach besuchen sie spezielle Abendkurse, in denen sie Lesen, Schreiben, Rechnen sowie ihre Allgemeinbildung trainieren.   Praktische Übungen sind Teil der Kolping-Berufsvorbereitungskurse.  Dazu machen sie in den Bundesstaaten Bahia, Maranhäo und Piaui zunächst ein Praktikum in ausgesuchten Betrieben. Dort werden die Jugendlichen erste Erfahrung in der Arbeitswelt sammeln. Sie erhalten einen Einblick in den täglichen Tagesablauf eines Arbeitnehmers und erlernen nicht nur einige Fertigkeiten der entsprechenden Branche, sondern auch den Umgang mit Kollegen. Danach besuchen sie spezielle Abendkurse, in denen sie Lesen, Schreiben, Rechnen sowie ihre Allgemeinbildung trainieren.  In einem dritten Schritt erlernen die jungen Frauen und Männer in speziellen Schulungen kaufmännische Grundlagen, Buchhaltung und EDV. Parallel werden verschiedene Unternehmen besucht, um neben der Theorieausbildung die Arbeitswelt praxisnah kennen zulernen und in verschiedenen Berufen einen Einblick zu erhalten.  Haben die Jugendlichen diesen Ausbildungsprozess, der von professionellen Sozialarbeitern begleitet wird, abgeschlossen, erhalten sie die Chance auf eine feste Anstellung. Oder sie werden dabei unterstützt, sich als Teilhaber eines Kleinstunternehmens selbständig zu machen. Egal, wohin ihr Weg geht: Sie erhalten Hilfestellung von Kolping.  Für die Umsetzung dieses Vorhabens, das zu großen Teilen mit EU-Mitteln finanziert wird, muss ein Eigenbetrag von insgesamt 100.000 Euro aufgebracht werden.  Kosten pro Jugendlicher/Kurs ca. 220 Euro   2010 förderten wir   mit 250, - € den Kindergarten St. Theresia  Viele Familien sind in wirtschaftlichen Schwierigkeiten und bedürfen finanzieller Unterstützung. Unsere Kolpingsfamilie unterstützt den Kindergarten dabei diesen Familien zu helfen. Zweckgebunden für Familien, die bei Einschulung ihrer Kinder und bei Ausflugsfahrten des Kindergartens auf Unterstützung angewiesen sind, spendet die Kolpingsfamilie, im Rahmen ihrer Aktion "Solidarität - konkret",  250, - €.    und mit 440, - €  Das Projekt 2010 unserer Aktion "Solidarität - konkret": Wir finanzierten mit 440, - € die Ausbildung von zwei Jugendlichen  Berufsvorbereitung bei Kolping gibt Jugendlichen im Nordosten Brasiliens eine Zukunftsperspektive. Aus diesem Grund unterstützten wir wie im vergangenen Jahr dieses Projekt auch in diesem Jahr.  2011 förderten wir mit 200, - € den Hospizverein St. Hildegard Bochum  500, - € für Opfer der Hunger- und Dürrekatastrophe  in Ostafrika    Für die derzeit durch eine Dürrekatastrophe von der schwersten Nahrungsmittelkrise betroffenen Menschen in Ostafrika haben wir jetzt spontan aus unserem Spendentopf 500, - € an die UNICEF Nothilfe am Horn von Afrika überwiesen.   2012 förderten wir  480, - € für unser Projekt 2012  für die Aktion "Solidarität- konkret"   Am 1. Adventssonntag fand der 25. Thorpemarkt statt. Unsere Kolpingsfamilie bot auf ihrem Stand selbstgebackene  Plätzchen und Kakao mit Schuss an. Der Reinerlös aus dem Verkauf von 425 - € , den wir erzielten, und aus Mitteln der Aktionskasse unterstützt unsere Kolpingsfamilie einen kleinbäuerlichen Betrieb  im Nordosten Brasiliens mit 480,- €. Dem Betrieb wird hiermit die Anschaffung von 12 Ziegen für den Aufbau einer Ziegenzucht ermöglicht  200, - € für die Kinderschutzambulanz der Caritas  Unterstützt wurde "Neue Wege" eine Einrichtung der Caritas Bochum mit der "Caritas-Kinderschutzambulanz".  250, - € Spende an die Wattenscheider Diakonie  Der an die Wattenscheider Diakonie gespendete Betrag, in Höhe von 250,- €, ist der Überschuss aus der Dichterlesung mit Reinhard Junge, die unsere Kolpingsfamilie am 01.06.2012 veranstaltete.  2013 förderten wir mit  450,- € für den Bau von Zisternen  Wasser ist Leben! Der Bau von Zisternen sichert das Überleben der Familien in Dürregebieten  Seit 2000 ist der Zisternenbau in dem von Trockenheit heimgesuchten Nordosten Brasiliens ein fester Bestandteil der Projektarbeit des Kolpingwerkes Brasilien und ein fundamentaler Bestandteil der Aktionen. Bislang konnte Kolping über 1.200 Zisternen in der Region finanzieren.  Kolping schult in Workshops die Familien, die ihre Zisterne dann unter Anleitung selbst mauern können. Außerdem gibt Kolping Tipps zum sparsamen Umgang mit dem kostbaren Gut. Eine Zisterne deckt den Wasserbedarf für den Hausgebrauch und den Garten einer Familie für rund acht Monate ab. Sie steht direkt am Haus, so dass weite Wege entfallen.  400,- € für das Hospiz St. Hildegard und 400,- € für Bodo e.v.  Benefizveranstaltung mit Helmut Sanftenschneider Currywurst & Kastagnetten  Der Erlös der Veranstaltung von 800,- € geht je zur Hälfte  an bodo e.V. und das Hospiz St. Hildegard. Die Übergabe an das Hospiz St. Hildegard erfolgte vom Initiator des Benefizkonzertes, Knut Grusemann, im Hospiz an den Leiter des Hospizes, Johannes Kevenhörster. Die Übergabe an Bodo e.V. erfolgte im Rahmen der Frühstück-Gesprächsrunde der Senioren. Hier überreichten Albrecht Hermann und Knut Grusemann den Scheck an die Leiterin von Bodo e.V. Bochum, Frau Tanja Walter. 2014 förderten wir mit  200, - € für einen Drucker in Brasilien     400, - € für Kleinkredite in Indien    550, - € an den Verein Pro Mobil und 550, - € an den Förderverein St. Theresia  Benefizveranstaltung "Nachtschnittchen" -  Die RuhrKultShow Mit Helmut Sanftenschneider, Christian Hirdes und Serhat Dogan  Am Kolpinggedenktag übergab Brigitte Eismann die Spenden aus dem Erlös unserer Benefizveranstaltung "Nachtschnittchen". 550,-€ wurden an Margit Benemann von Pro Mobil Velbert übergeben. Frau Benemann gab einen Überblick über den Verein Pro Mobil, der als ein starker und kompetenter Dienstleister,  Menschen mit Behinderung als verlässlicher Partner zur Seite steht und ein freier, unabhängiger, überparteilicher und konfessionell nicht gebundener Verein ist. 550,-€ gingen an den Förderverein St. Theresia vertreten durch Werner Schlochtermeier. Der Förderverein unterstützt geeignete Maßnahmen zur Erhaltung der Kirche und des Heinrich-Peters-Hauses in Eppendorf und macht so möglich, dass der Gemeinde auch zukünftig das Heinrich-Peters-Haus als Treffpunkt für Begegnungen und Veranstaltungen zur Verfügung steht  Die Empfänger der Spenden dankten mit herzlichen Worten und dem Hinweis, dass sie auf solche Spenden dringend angewiesen sind.  .    2014 förderten wir 400 - € an den Förderverein St. Theresia  Die Spende, aus dem Erlös der Karnevalsveranstaltungen, wurde auf der Mitgliederversammlung der Kolpingsfamilie von der Vorsitzenden, Brigitte Eismann, an den Vorsitzenden des Fördervereins, Werner Schlochtermeier, übergeben.
Aktion "Solidarität-konkret"  Ca. 29.626,- € für kleinbäuerliche- und handwerkliche Projekte in Brasilien  und Projekte vor Ort

2015

aus dem Erlös der Karnevalsveranstaltungen wurden dem Förderverein 400,- € gespendet.

Aus dem Erlös des Weihnachtsmarktes und des Grünkohlessen wurde jeweils 250,- € an die Erdbebenopfer in Nepal (Leprahilfe) und die katholische Gemeinde in Donezk gespendet.


Aus der Benefizveranstaltung spendeten wir jeweils 350 - € an den Förderverein St. Theresia und an den Förderverein Jugendhilfezentrum Wattenscheid e.V.


2016

aus dem Erlös der Karnevalveranstaltungen wurden dem Förderverein St. Theresia 400,- € gespendet.

Aus der Erlös der Benefizveranstaltung wurden 500,- € an das Hospiz St. Hildegard gespendet.